KI - Datenschutz & KI-Verordnung & Urheberrecht
Ziel dieses Kurses ist es, einen grundlegenden Überblick über alle wichtigen Fragen zum Einsatz von KI in der Schule, sowohl in der Hand von Lehrkräften als auch bei der Nutzung durch Schülerinnen und Schüler mit Blick auf Datenschutz, die KI-Verordnung und Urheberrecht zu geben.
2. Datenschutzrecht
2.10. Nutzung von KI-Systemen durch Lehrkräfte I
Lehrkräfte haben das Potenzial generativer Sprachmodelle (LLM) früh erkannt. Da schulische Lösungen anfangs fehlten, etablierten sich oft private Zugänge zu ChatGPT, Gemini & Co. – teils aus Neugier, teils aufgrund des (noch) größeren Funktionsumfangs der US-Originale gegenüber ersten Schullösungen.

Vom Arbeitsblatt zur Leistungsbewertung
Die Nutzung entwickelt sich bei Lehrkräften meist in drei Stufen:
| Stufe 1: Unterrichtsvorbereitung Erstellung von Arbeitsmaterialien, Planung von Reihen, Vereinfachung organisatorischer Aufgaben (Elternbriefe etc.). |
| Stufe 2: Feedback & Analyse Eingabe von Schülertexten, um mithilfe von KI individuelles Feedback auf Basis vorgegebener Kriterien zu generieren. |
| Stufe 3: Leistungsnachweise Hochladen von Fotos handschriftlicher Schülerarbeiten via Smartphone-App zur direkten Aus- und Bewertung. |
Der kritische Blick
Neben der systemischen Unzuverlässigkeit (KI-Fehler bei der Textanalyse) steht eine zentrale juristische Hürde im Raum:
Wie steht es um die Rechtmäßigkeit dieser Nutzung im Dienstalltag?
Bildquelle: Automation by Ochtavia Asmieza Rizita; Noun Project; CC BY 3.0